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Reisen ist ein bisschen wie Sterben

Mein Retreat, wie ich meinen 6-Wochen Urlaub leicht großspurig genannt habe, ist schon wieder vorbei. Am Wochenende ging es zum Abschluss nochmal in die wunderschöne steirische Krakau. Schwammerlsuchen, ein bisschen Wandern (oder zumindest so tun als ob) und den Samson-Umzug in Murau anschauen.

Und jedesmal wenn es wieder ans Koffer packen geht, frag ich mich, warum ich mir das antue. Ich hasse Koffer packen! Das Zusammensuchen all der Dinge, die ich brauche, vielleicht brauche und ganz sicher nicht brauchen werde, aber dennoch mitnehme. Wissend, dass das meiste unangetastet in der Tasche bleiben wird. Aber wenn ich es nicht mitnehme, könnte es mir ja fehlen.

Im Auto dann die Frage, die meinen Mann jedesmal die Augen genervt rollen lässt: „Was hab ich vergessen?“. Die lakonische, ewige Antwort: „Nix wichtiges.“

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Im Bernsteiner Serpentin Energiegarten

Der Bernsteiner Serpentin-EnergiegartenZwar ist mein "Hauptzielgebiet" das südliche Niederösterreich, aber ich entdecke auch gerne andere Gegenden.
Diesen Sommer war ich einige Zeit in Bad Schönau und konnte da auch ein paar Ausflüge ins schöne Bernstein machen.
In der sog. Edelserpentin-Gemeinde gibt es nicht nur ein sehr interessantes Felsenmuseum (und viiiiiele Möglichkeiten schöne Steine zu erwerben ;-) sondern auch einen rel. neu errichteten Kraftplatz: den Serpentin Energiegarten.

Hier haben Energetiker einen schöne Platz mitten im Wald energetisch "aufgewertet" und an neuralgischen Punkten Serpentinsteine platziert.
Ein wunderbar ruhiger und friedlicher Platz, zum Ausruhen und Kraftanken.

Gleich daneben sind die Bernsteiner Hügelgräber - ebenfalls interessant und sehenswert.
 

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Endlich Sommer!

das ultimative sommerfeeling: in der hängematte die sonne genießen!Es ist Juli und der unendlich sehnsüchtig erwartete Sommer ist da!

Wie sehr wir Menschen auf Licht und Wärme angewiesen sind, hat sich in den letzten Wochen, Monaten gezeigt. Neben dem düsteren Wetter, das mehr einem Herbst denn einem Frühling geglichen hat, waren auch die Meldung in den Nachrichtenmedien trübsinnigst.

Fast schien es, als wäre eine weltweite Depression ausgebrochen - egal mit wem man sich unterhielt, das Jammern war allgegenwärtig. Und ich gebe es ehrlich zu: ich habe dabei mitgemacht.

Eine Bekannte, die sich mit Astrologie beschäftigt, meinte dazu, dass dies auch eine aktuelle Zeitqualität ist. Nicht das Jammern (dazu brauchen gelernte ÖsterreicherInnen keinen kosmischen Anstupser ;-), sondern diese depressiv-anmutende Phase. Wobei es astrologisch hier nicht um die himmlische Verbreitung Frust und Traurigkeit geht, sondern um eine Zeit der allgemeinen, teils auch moralischen Prüfung und um eine Lernperiode.

Eine andere liebe Freundin sagt zu solchen Erzählungen dann immer weise lächelnd: der beste Schüler bekommt die schwierigsten Aufgaben!

Und last not least kamen auch via Mail und diverser Facebook-Meldungen etliche Infos und Tipps mit Hinweisen, dass sich just zur kürzlich erfolgten Sommersonnenwende ganz besondere Zeit/Energiequalitäten ändern und neue Möglichkeiten ergeben.

Nun, egal woran man nun glauben will oder kann - zu Tode gejammert ist auch gestorben. That´s a fact.

Darum meine ganz persönliche Empfehlung: machen wir mal versuchsweise das Beste draus. Das Wetter ist wonnig - also dies bitte ausnutzen so lange und so intensiv als möglich. Wenn wir dann anfangen über die Hitze und die Gelsen zu quengeln, dann sind wir wieder auf normalem Sommerniveau ;-)

... obwohl sich schon auch der Versuch lohnen würde, mal was ganz anderes auszuprobieren ... zum Beispiel das Nicht-Planen, das Zufällige-sein-Lassen oder das Absichtslos-und-Unbedarft-an-etwas-Herangehen.

Worauf ich hinaus will? Ich will euch das Genießen des Hier und Jetzt empfehlen! Weil wir weder Wetter noch unsere Mitmenschen ändern können, aber sehr wohl wie wir mit beiden umgehen.

Und weil man die Götter zum Lachen bringt, wenn man ihnen seine (oder ihre) Pläne erzählt. Darum: nutzt die Sommerzeit, die Ferien, wer welche hat, oder die langen Abende und Wochenenden um ganz geplant planlos zu sein.

Ich für meinen Teil werds probieren und gegebenenfalls darüber berichten - hier auf der Website und auf unserer Facebook-Fanseite. Ich freue mich jedenfalls auf eure Rückmeldungen und darauf, euch bei einer der nächsten Wanderungen (wieder) zu sehen!

 
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